Energiegenossenschaften tauschen sich bei Vernetzungstreffen aus

„Kräfte und Energie“ bündeln war beim Vernetzungstreffen am 22. Juni der Energiegenossenschaften auf dem Biohof Hanhart angesagt. Die Sonnenwende eG und Familie Hanhart hatten eingeladen und Energiegenossen aus Herford, Gütersloh und Rheda kamen. Unter Moderation der EnergieAgentur.NRW wurde beraten, wie Bürgerenergie die Energiewende beflügeln kann. Wie geht es weiter mit Photovoltaik, wenn jetzt nach 20 Jahren die Anlagen aus der Förderung fallen? Welche Möglichkeiten hat jeder Einzelne, um den dringend notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien anzuschieben? Was können Energiegenossenschaften tun, um zu unterstützen? Welche zusätzlichen Angebote können über regionale Vernetzung realisiert werden?

Michael Hönsch, Vorstand der gastgebenden Energiegenossenschaft, ist sich sicher: ohne die Aktivierung der Bürger wird ein schneller Ausstieg aus Kohle und Atom nicht funktionieren. Nur wenn sich die Menschen vor Ort und in den Regionen zusammenschließen, kann es gelingen, den notwendigen Wandel zu 100 Prozent Erneuerbare Energien in den nächsten zehn Jahren zu schaffen. Der Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft sind Erzeuger-/Verbrauchergemeinschaften, die die Ressourcen
vor Ort nutzen, so auch Biobauer Maik Hanhart, der mit „Solidarischer Landwirtschaft“ auf eben dieses Konzept im Lebensmittelbereich setzt.

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