18.439 Corona-Hilfspakete verpackt und verteilt

Jana Biedermann hält eine bereits vorgefertigte Tüte mit Mund-Nasen-Schutzmasken in der Hand.

Der Rettungsdienst des Kreises Gütersloh kommissionierte seit einigen Wochen zusammen mit den Auszubildenden und diversen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus unterschiedlichen Bereichen der Kreisverwaltung die persönliche Schutzausrüstung (PSA). Der Rettungsdienst verteilte die Hilfspakete an Krankenhäuser, stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Die Hilfspakete sind auf den Bedarf der Einrichtungen abgestimmt. Ziel ist es, die medizinische und pflegerische Versorgung in der Pandemielage und damit zugleich den Schutz von Patienten und Bewohnern sicherzustellen.  

In den Hilfspaketen sind vorgefertigte Tüten mit Material für 21 Masken im Sinne eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. Mit Hilfe einer Gebrauchsanweisung bauen die Einrichtungen vor Ort die Masken aus Vlies, Nasenklammern und Gummibändern zum Befestigen zusammen. Das Team arbeitete an vier Stationen, um ein Paket zu kommissionieren. Zu Beginn beklebten sie die Tüte mit einem Barcode. Beim Abscannen des Barcodes aktualisiert sich automatisch der Lagerbestand im Warenwirtschaftssystem. Bei der Kommissionierung behält das Team dadurch einen Überblick über die Bestände. An den nächsten drei Stationen zählten sie die Masken, Nasenklammern sowie Gummibänder ab. „Mit der Zeit entwickelt man seine Tricks beim Verpacken. Wir sind von Woche zu Woche schneller geworden“, so Jana Biedermann, die ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Rettungsdienst absolviert und seit mehreren Wochen beim Verpacken der Schutzausrüstung hilft. „Wir haben bereits 18.000 Masken an die Krankenhäuser und den Rettungsdienst verteilt. 7.707 Stück gingen an die Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe“, erklärt Markus Brock, Leiter des Sachgebietes Rettungsdienst des Kreises Gütersloh.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben Biedermann und ihre Kolleginnen und Kollegen 18.439 Pakete gepackt. „Ein großer Dank gilt den Einsatzkräften vom Rettungsdienst, den Auszubildenden und den zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung, die tollen Einsatz beim Verpacken und Ausliefern der Schutzausrüstung gezeigt haben. Ohne sie hätten wir die Hilfspakete nicht so schnell zusammenstellen und verteilen können“, bedankt sich Eckhard Ramhorst, Abteilungsleiter Bevölkerungsschutz des Kreises Gütersloh. „Die Aktion ist jetzt beendet, wir haben alle Pakete verpackt.“

Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, Eingliederungshilfen sowie Ärzte, Angehörige der Heilberufe und Physiotherapeuten, die persönliche Schutzausrüstung benötigen, können sich an den Kreis unter psa@kreis-guetersloh.de wenden.

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