Wettbewerb ‚Blaue Hausnummer‘ für energieeffiziente Wohngebäude

Geben den Startschuss für den Wettbewerb ‚Blaue Hausnummer‘ im Kreis Gütersloh (v.l.) Ursula Thering (Kreis Gütersloh), Annika Nagai (Stadt Werther/Westf.), Andrea Flötotto (Stadt Gütersloh), Alexander Kostka (Kreishandwerkerschaft Gütersloh), Svenja Schröder (Stadt Rietberg), Gabriele Siepen (Gemeinde Steinhagen) und Florian Thöne (Stadt Harsewinkel).

Der neue Wettbewerb ‚Blaue Hausnummer‘ hat zum Ziel, vorbildliche Sanierungen und klimafreundliche Neubauten zu würdigen sowie den Hausbesitzern und Bauherren für die beachtlichen Investitionen in den Klimaschutz zu danken. Die ‚Blaue Hausnummer‘ ist eine Auszeichnung der Initiative ALTBAUNEU des Kreises sowie der Städte und Gemeinden, los geht es in sechs Kommunen: Ab sofort können sich Hauseigentümer aus Gütersloh, Harsewinkel, Rietberg, Schloß Holte-Stukenbrock, Steinhagen und Werther/Westf. bei der örtlichen Klimaschutzstelle bewerben. Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2020. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Weitere Kommunen bieten die Aktion voraussichtlich im nächsten Jahr an.

Mitmachen lohnt sich: Die erfolgreichen Bewerber erhalten im Rahmen einer kleinen Auszeichnungsveranstaltung im Rathaus nicht nur eine individuelle blaue Hausnummer und eine von Landrat und Bürgermeister unterzeichnete Urkunde. Dank der Unterstützung der Kreishandwerkerschaft, einiger örtlicher Kreditinstitute sowie der Verbraucherzentrale NRW werden in jedem Ort auch Preisgelder in Höhe von 4000 Euro verlost. Die Hausbesitzer geben bereits bei der Bewerbung an, ob sie die ‚blaue Hausnummer‘ als Glasschild oder als solare Leuchte haben wollen. Beide Hausnummern lassen sich einfach an der Hauswand montieren.

„Mit der ‚Blauen Hausnummer‘ möchten wir nicht nur die Leistungen der Hausbesitzer honorieren, sondern auch gute Beispiele für die Öffentlichkeit sichtbar machen und zum Nachahmen anregen“, erklärt Landrat Sven-Georg Adenauer. Denn in privaten Gebäuden werden rund 85 Prozent des Energiebedarfes für Wärme und warmes Wasser benötigt. Für den Klimaschutz ist es daher wichtig, dass viele Hausbesitzer aktiv werden und ihr Haus energetisch auf Vordermann bringen. 

„Bei den Vergabekriterien haben wir uns an den Förderprogrammen zum energieeffizienten Bauen und Sanieren der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) orientiert“, erklärt Ursula Thering, Projektleiterin beim Kreis Gütersloh. „Wer seinen Altbau in den vergangenen zehn Jahren auf KfW-Effizienzhaus-Niveau gebracht oder seinen Neubau mit mindestens KfW-Effizienzhaus-Standard 55 fertiggestellt hat, kann sich für die Auszeichnung bewerben. Gleiches gilt für Hausbesitzer, die drei wirksame Einzelmaßnahmen aus dem Bewerbungsbogen umgesetzt haben – vorausgesetzt zwei der drei Maßnahmen betreffen die Gebäudehülle.

Hilfestellung bei der Bewerbung leisten die Klimaschutzmanager der Kommunen sowie von ihnen beauftragten neutralen Energieberater.

Ein Faltblatt sowie ein Bewerbungsbogen mit weitergehenden Informationen kann für jeden Ort unter www.alt-bau-neu.de/kreis-guetersloh (Wettbewerb ‚Blaue Hausnummer‘) herunter geladen werden. Zudem können Interessenten die Bewerbungsunterlagen bei ihrer örtlichen Klimaschutzstelle im Rathaus sowie bei der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises Gütersloh unter Telefon 05241/85-2762 oder per Mail an U.Thering@kreis-guetersloh.de anfordern. 

Text und Foto: Kreis Gütersloh

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen