Trispeed II feiert Tagessieg in Vreden

Marco Pietsch, Christian Stanjek, Jan Krieft und Christian Stanjek freuen sich über ihren Sieg.

Der Verbandsliga-Mannschaft von Trispeed Marienfeld ist zum Saisonabschluss ein Überraschungssieg gelungen. Beim Sprinttriathlon in Vreden über 0,75-20-5 Kilometer liefen Marco Pietsch (Rang 8 – 1:02:51 Stunden), Thorsten Brinkmann (11. – 1:03:34), Christian Stanjek (20. – 1:04:59) und Jan Krieft (21. – 1:05:03) am Samstag, 7. September, in die vorderen Ränge. Mit der Platzziffer 60 ließen die Marienfelder den ASV Duisburg (66 Punkte), der unter anderem den Tagessieger Jonas Brokmann (59:13 Stunden) und den siebtplatzierten Tobias Jazbec 1:02:18) aufgeboten hatte, sowie den ASC Ahlen (73 Punkte) klar hinter sich. In der Tabelle machte die weitgehend junge Trispeed-Truppe einen großen Sprung um zwei Positionen auf Rang vier. Zum Aufstieg in die Oberliga reicht das für Marienfeld nicht, denn aus den drei Verbandsligen steigen nur Meister und Vizemeister auf. Die Meisterschaft sicherte sich Wasser und Freizeit Münster (72 Punkte) vor dem ASC Ahlen (66 Punkte), Weicon Münster (62 Punkte) und Trispeed Marienfeld (61 Punkte).

Diesen Erfolg zum Saisonabschluss hatte das Team keineswegs erwartet. Die bisherige Saisonbilanz zeigte mit Rang 7 (Versmold), Rang 6 (Steinbeck) und Rang 9 (Hückeswagen) zwar solide Platzierungen im oberen Tabellendrittel, aber keine Topplatzierung Dass in Vreden ein Sprint statt Olympisch gestartet wurde, spielte dem Trispeed-Quartett mit den Sprintspezialisten Stanjek (20) und Pietsch (22) in die Karten. Davon ließ sich der 47-jährige Thorsten Brinkmann bei seinem ersten Start in dieser Saison mitreißen.

Im Mittelfeld lief die Oberliga-Mannschaft von Trispeed Marienfeld ein. Katharina Stanjek (Rang 49 – 1:20:45 Stunden), Monika Kriegel (52. – 1:21:25) und Britta Erdmann (61. – 1:25:05) schwammen, radelten und liefen mit der Platzziffer 162 am Ende auf Rang 18. Platz 18 scheint für die Marienfelderinnen abonniert: zum dritten Mal in dieser Saison landeten sie auf dieser Position. Kein Wunder, dass am Ende von 28 Teams auch in der Abschlusstabelle Rang 18 zu Buche stand.

Beim offenen Kurztriathlon sicherte sich Vanessa Bradler überlegen den Sieg. Für die 1-36-10 Kilometer benötigte die 34-Jährige 2:12:42 Stunden und wies damit auf die zweitplatzierte Christina Schilke einen Vorsprung von fast neun Minuten auf.

Beim Inseltriathlon auf Norderney finishte derweil Gregor Rüschoff beim Olympischen Triathlon auf Gesamtrang 6. Fast hätte das für den Sieg in der M50 gereicht, aber im Zielsprint nach 2:22:36 Stunden zog Dr. Jens Wiesenmüller (GM-Hütte) noch um vier Sekunden vorbei.

Text und Foto: Trispeed Marienfeld/Robert Becker

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