DLRG-Frauen holen Bronze in der Hindernisstaffel bei Deutscher Einzelstrecken-Meisterschaft

Milena Kleine, Clara Steinberg, Katja Löppenberg und Loreen Quinke (von links) freuen sich über die Bronzemedaille in der Hindernisstaffel.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat ihr Meisterschafts-System verändert und hat erstmals eine Einzelstrecken-Meisterschaft durchgeführt. Bei der Premiere in Magdeburg konnte auch die DLRG Harsewinkel eine Medaille gewinnen. Während bei der DLRG der Mehrkampf im Vordergrund stand, werden nun in einem separaten Wettkampf auch die DM-Titel in den einzelnen Strecken vergeben. Und das auch nur in einer der offenen Altersklasse.

In der 4×50-Meter Hindernisstaffel gewannen die Frauen der DLRG Harsewinkel die Bronzemedaille. Nachdem Weggang der Leistungsträgerinnen Kerstin Lange und Jasmin Dziuron zum Jahreswechsel, hat sich das Frauenteam der DLRG Harsewinkel in diesem Jahr noch einmal neu aufgestellt. Von der DLRG Ennigerloh wechselten die Langenbergerinnen Loreen Quinke (18) und Clara Steinberg (20) an die Ems und brachten auch die Senioren-Weltmeisterin im Retten mit Flossen. Anna Linder (32) mit. Gemeinsam mit Milena Kleine (18) und Katja Löppenberg (30). Bei der Westfalenmeisterschaft vor zwei Wochen hatte das Quintett den 4. Platz erreicht. Dass es jetzt bei der Deutschen Einzelstrecken-Meisterschaft (DEM) sogar zum 3. Platz in der Hindernisstaffel reichte, beruht einerseits auf einer noch verbesserten Zeit von Kleine, Löppenberg, Quinke und Steinberg. Zum anderen aber war die erste DEM insgesamt noch schwach besetzt. Die sonst ebenfalls national aktiven Rettungssportler aus Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück waren beispielsweise gar nicht vertreten. 

Nichtsdestotrotz freuten sich die Harsewinkelerinnen über den Medaillengewinn. Die 4×50-Meter Gurtretterstaffel beendet das Team Harsewinkel als viertes. Auch in den Einzeldisziplinen waren sie vorn mit dabei: Loreen Quinke, die mit gerade 18 Jahren auch noch zu den Juniorinnen gehört, verbesserte beim 100 Meter Retten mit Flossen ihre Bestzeit im Vor- und Finallauf zweimal und kam auf den guten 6. Platz. Anna Linder wurde 13. Im 100 Meter Lifesaver kam Loreen Quinke auf Platz 9, Katja Löppenberg und Anna Linder schafften die Plätze 14 und 16. Im 200 Meter Hindernisschwimmen belegte Clemens Wulkopf (16) als einer der jüngsten Teilnehmer im Wettbewerb Platz 14 unter 32 Teilnehmern. 

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