Krankenkassen im Kreis Gütersloh fördern die Selbsthilfe mit rund 55.000 Euro

Das Selbsthilfefördergremium im Kreis Gütersloh: (v.l.) Jenny von Borstel (BIGS), Brigitta Heußen (MS-Selbsthilfegruppe), Anette Harnischfeger (Schlaganfall-Selbsthilfegruppe und Sprecherin der Selbsthilfegruppen), Ludger Düchting (AOK Nordwest), Uta Ramacher (Knappschaft und Federführer), Günter Philipps (Sucht-Selbsthilfegruppe und Sprecher der Selbsthilfegruppen), Julia Kruse (IKK classic), Judith Finke (BKK Bertelsmann), Karin Schüre (Angst, Panik, Depression-Selbsthilfegruppe).

Das Selbsthilfefördergremium im Kreis Gütersloh besteht aus VertreterInnen der gesetzlichen Krankenkassen, VertreterInnen der Selbsthilfegruppen und einer Mitarbeiterin der BIGS-Bürgerinformation Gesundheit und Selbsthilfekontaktstelle des Kreises Gütersloh. Dieses Gremium berät die Anträge der Selbsthilfegruppen auf pauschale Förderung.

In diesem Jahr wurden 91 Gruppen mit rund 55.000,00 Euro gefördert. Mit diesem Geld werden die Grundkosten einer Selbsthilfegruppe (z.B. Porto, Fotokopien, Telefonkosten,…) unterstützt. Zusätzlich zu dieser Pauschalförderung können die Selbsthilfegruppen bei den Krankenkassen das ganze Jahr über Anträge zur Projektförderung stellen.

Die gesetzlichen Krankenkassen im Kreis Gütersloh schätzen die Arbeit der Selbsthilfegruppen und -verbände sowie der Selbsthilfekontaktstellen sehr und unterstützen sie deshalb bereits seit vielen Jahren. In Gütersloh hat sich eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit von Krankenkassen und Selbsthilfe entwickelt. Die überwiegend ehrenamtliche Selbsthilfe ist eine wichtige und notwendige Ergänzung der professionellen Angebote im gesundheitlichen Versorgungsbereich.

Fragen zum Förderverfahren können bei den Mitarbeiterinnen der BIGS gestellt werden oder bei den Krankenkassen vor Ort.

Text und Bild: Kreis Gütersloh

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