Telefonbetrüger wieder aktiv – zum Glück aber erfolglos

(ots) Am Sonntagabend (26.08.) versuchten wieder einmal Telefonbetrüger in der Stadt Gütersloh und Harsewinkel ihr Glück. Ab 21.00 Uhr kam es mindesten zu 16 Telefonanrufen, in denen die Täter mit der Masche “Falscher Polizeibeamter”, das Vertrauen bei den Angerufenen erschleichen wollten und Fragen zu Wertgegenständen oder direkt nach Geld stellten. In allen Fällen waren die Angerufenen Senioren. Die Senioren handelten sehr umsichtig und gingen nicht auf das Ansinnen der Anrufer ein. Sie gaben auch keine persönlichen Daten (Wohnanschrift, etc.) an und legten sofort auf. Damit die Telefonbetrüger im Kreisgebiet keinen Erfolg haben wird die Polizei nicht müde, vor den Tätern zu warnen. In allen geschilderten Fällen sprachen die falschen Polizeibeamte (ein angeblicher Kriminalbeamter) von einer Festnahme von angeblichen Einbrechern. Sie fragten dabei auch immer nach Wertsachen und Schmuck. Die Betrüger stellten geschickt einen Zusammenhang zwischen den angeblichen Einbrechern und dem Telefonopfer her.

Wer ominöse oder sonderbare Anrufe erhält, sollte einfach auflegen und keinesfalls Auskunft zu persönlichen Daten oder Vermögenswerten geben. Im Zweifelsfall kann man sich Rat bei Bekannten sowie Verwandten suchen oder sich direkt an die Polizei unter Telefonnummer “110” wenden. Falls Sie in Ihrem Telefondisplay die Rufnummer der Polizei (110) evtl. auch mit einer Vorwahl sehen sollten, dann handelt es sich nicht um einen Anruf der Polizei. Bei einem Anruf der Polizei erscheint nie die Rufnummer “110” in Ihrem Telefondisplay. Legen Sie auf möglichst sofort auf. Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus, lassen Sie sich den Namen nennen und wählen Sie selbst die 110. Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt. Die Polizei erfragt telefonisch keine Bankdaten wie Kontonummer und Kontostand oder Inhalte von Schließfächern. Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten. Außerdem sollten sie Unbekannten auf keinen Fall Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände übergeben.