Stadt gibt Entwarnung: Pseudomonas-Keim nicht nachgewiesen

Aufatmen beim Wasserwerk: „In allen Proben, die wir ab dem 18. Juli im gesamten Stadtgebiet genommen haben, konnte der Keim nicht nachgewiesen werden“, so Betriebsstättenleiter Reinhard Strotjohann. Bei einer Routinekontrolle vor Inbetriebnahme eines neuen Leitungsnetzes an der Ostheide war das dortige Wasser vor zwei Wochen positiv auf den Keim Pseudomonas aeruginosa getestet worden. Die eingeleiteten Sofortmaßnahmen haben Wirkung gezeigt: Alle 15 Proben, die im Anschluss an die mechanische und chemische Reinigung genommen wurden – und deren Ergebnisse jetzt vorliegen – waren negativ. Der betroffene Abschnitt war sofort vom Leitungsnetz getrennt worden.

Aber nicht nur im betroffenen Gebiet wurde das Trinkwasser untersucht. Um auszuschließen, dass der Keim auch an anderen Stellen in das Wassernetz gelangt sein könnte, wurden im gesamten Stadtgebiet Proben entnommen: Auch hier kann aufgrund der durchgehend negativen Testergebnisse ein Vorkommen des Erregers ausgeschlossen werden.
Obwohl Pseudomanas aeruginosa im Baugebiet Ostheide nicht mehr nachgewiesen werden konnte, steht dieser Abschnitt weiter unter Beobachtung. „Wir werden hier auch in der nächsten Zeit noch Proben entnehmen und dann in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises Gütersloh das weitere Vorgehen abstimmen.“ Bis dahin bleibt die Leitung vom Netz getrennt. Die direkten Anlieger werden zwischenzeitlich über eine einzelne Zuleitung mit Wasser versorgt.