Sturmtief “Friederike” – Die Bilanz

Foto: Gabi Grund

Entwurzelte Bäume, Stromausfall und zahlreiche Verkehrsunfälle im Kreis Gütersloh.

Sturmtief Friederike hinterließ am gestrigen Tage (18.01.) erhebliche Spuren im Kreis Gütersloh. Die Polizei hatte in Spitzenzeiten in allen Städten und Gemeinden alle Hände voll zu tun. Eine Konzentration war dabei in den Städten Gütersloh (40 Einsätze), Rheda-Wiedenbrück (31) und Schloß Holte-Stukenbrock (21) festzustellen.

Bis gestern 19.30 Uhr wurden 219 Einsätze mit polizeilichem Bezug bearbeitet. Überwiegend handelte es sich dabei um Gefahrenstellen durch umgestürzte Bäume, weggewehte Plakate, Bauzäune, Gerüste oder anderes.

Acht Ampelanlagen fielen in Gütersloh, Harsewinkel, Herzebrock und Versmold aus. Teilweise sind diese bis heute noch nicht in Betrieb. In
Harsewinkel fiel der Strom aus, da ein Baum auf eine Stromleitung gestürzt war. In Gütersloh wurde eine 34-jährige Frau in ihrem Auto
durch einen umgestürzten Baum schwer verletzt. Mit einem Rettungswagen wurde sie in ein Bielefelder Krankenhaus gebracht.

Sturmbedingt ereigneten sich darüber hinaus weitere 14 Verkehrsunfälle ohne Verletzte, die der Polizei bekannt wurden.

In allen drei Harsewinkeler Ortsteilen wurden unzählige Bäume entwurzelt. In Greffen fiel ein Baum auf ein Haus, in Harsewinkel flog ein Trampolin in einen Baum und an der Kreuzung Clarholzer Straße wurde eine obere Ampel abgerissen.

Alle drei Feuerwehren waren durchgehend in Alarmbereitschaft in den Gerätehäusern.