Neujahrsempfang der Stadt Harsewinkel : Fotos, Gedanken und Wissenswertes rund um Heimat

Dirk Otten, ehemaliger Fußballprofi des FC Gütersloh, 1. FC Nürnberg, DSC Arminia Bielefeld und SC Verl), ist beim Neujahrsempfang der Stadt Harsewinkel, am späten Montagnachmittag in der Aula des Gymnasiums, im Rahmen einer Sportlerehrung ausgezeichnet worden. Zuteil wurde dem Harsewinkeler die Ehrung, weil er 2012 das Projekt „Einfach Fußball“ aus der Taufe gehoben hat. Ziel bis heute ist es, Menschen mit Behinderung durch Fußballspielen und Breitensport eine  eigentlich selbstverständliche Teilhabe am Sport zu ermöglichen. Dank weiterer Aktionen, wie Freundschaftsspiele und Fußballcamps, kommen mittlerweile Scharen von gehandicapten Menschen zu dem Training von Dirk Otten, der allen durch sein ehrenamtliches Engagement damit ein großes Stück Lebensfreude beschert.

 

Ist der ländliche Raum eher „Wohlfühlzone oder ein Problemfall?“ wollte Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide von Albrecht Pförtner, Geschäftsführer von Pro Wirtschaft GT, wissen. Unter dem Leitbegriffen „Idee und Innovation“ stellte Geschäftsführer Karlgünter Eggersmann den Erfolgskurs der 1951 gegründeten Marienfelder Eggersmann-Gruppe, Expansionen in Polen sowie das firmeneigene Lind-Hotel in Rietberg vor. Phillip Vospeter, Leiter des “Greenhouse”, erklärte Sinn und Nutzen der Begegnungs-Entwicklungs- und Forschungsschmiede des Landmaschinenherstellers Claas. Zudem regte er an, dass Programmierung dringend als Unterrichtsfach an den Schulen aufgenommen werden sollte

„Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl“ so die Einleitung zur Vorstellung von „HeimART“, ein Projekt von Schülern des Gymnasiums Harsewinkel, unter der Leitung von Lehrer Dr. Lars Zumbansen. Anhand von Fotos, kleinen Gedichten, Geschichten und Recherche erzählten die Schülerinnen Mary Quach Nguyen, Theresa Kaldeway, Elif Kör und Marlene Rüschhoff, wie sie die Themenvorgabe umgesetzt haben.

Ihre Verbundenheit zur Heimat machten auch Resi Gausmann, Christiane Heuckmann und Gisela Hecker von den Landfrauen Marienfeld, Harsewinkel und Greffen deutlich. Manfred Müller als Vorsitzender des Imkervereines Harsewinkel warb für „Ein Leben mit Bienen“. Das Bienenzucht gefragt ist, zeigten die aktuell 42 Mitglieder des Vereines.

Wohltuende Abwechslung des mehr als anderthalbstündigen Neujahrsempfangs bildeten der Spielmannszug “In Treue Fest” Greffen sowie ein Auszug aus dem humorigen Theaterstück „Der Heiratsantrag“, den Erna Blom Hansford, Alina Prattke und Marcus Daubach von der Kolping-Theatergruppe zum Besten brachten.

“Zusammen geht mehr“ ist nicht nur die Devise der Kolping-Theatergruppe, auch beim Bürgerschützenverein (BSV) Harsewinkel stünden Gemeinschaft und Heimatgedanke im Mittelpunkt des Wirkens, wie BSV-Präsident Günter Austermann im Gespräch mit Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide  betonte.