Volkstrauertag in Harsewinkel : Ehrengedenken aller weltweit getöteten Menschen und Mahnung zum Erhalt von Frieden

 

Zum Gedenken an die Toten von Terror, Gewaltherrschaft und Krieg wurde am Sonntagvormittag am Mahnmal in Harsewinkel ein Gedenkkranz niederlegt. Neben der Abordnung des St.Hubertus Schützenvereins, des Bürgerschützen- und Heimatvereines(BSV) und der freiwilligen Feuerwehr waren auch Musikzüge und weitere Vereinsvertreter auf dem Rathausplatz angetreten. Organisiert wurde die Kranzniederlegung von Mitgliedern der Kameradschaft ehemaliger Soldaten (KeS). Die Ansprache hielt Karl-Heinz Diederichs (CDU)

Mit der Feierstunde sollte aber nicht nur an die zerstörerischen Folgen und das damit verbundene Leiden der Menschen der vergangenen zwei Weltkriege erinnert, sondern auch den Opfern des weltweit wütenden Terrors gedacht werden. „Mit den aktuellen Fernsehbildern aus Syrien und Jemen vor Augen, können wir versuchen zu verstehen, was dieser Irrsinn der Welt angetan hat. Soviel Zerstörung, Leid und Schmerz“. Auch wenn man die heutigen Generationen nicht mehr für die Kriege des letzten Jahrhunderts verantwortlich machen könne, so ergebe sich dennoch eine nationale Verantwortung, der man sich an Tagen, wie dem Volkstrauertag, stellen müsse. „Verbunden mit der festen Überzeugung, dass sich eine solche Entwicklung nie mehr wiederholen darf“, so Karl-Heinz Diederichs. Zudem müsse man die Stimme erhebe, wenn an anderen Stellen der Welt Menschen- und Völkerrechte verletzt werden. Wozu es leider heute genug Anlass gäbe. Europa und die Welt wurden von radikalen Terroristen bedroht, die im Namen ihres Gottes handeln. „Es gibt aber keinen Gott der Gewalt gutheißt“