„Green House“ von Claas vorgestellt- Neue Schmiede für Kreativität, Visualisierung, Prototyping und Inspiration im ehemaligen Autohaus eröffnet.

 

Saatengrün statt bayrisch Blau Weiß ist seit Kurzen in dem früheren BMW-Autohaus auf der Ecke Münsterstraße/Mühlenwinkel in Harsewinkel angesagt. Grund ist, das der weltbekannte Landmaschinenhersteller Claas dort unter dem Namen „Greenhouse“ ein Digital Transformation Office eröffnet hat, deren Schwerpunkt die Erschließung, Ausarbeitung, Ausweitung und Vernetzung von digitalen Technologien und Infrastrukturen rund um Software- und Systemengineering, IT-Sicherheit und digitale Anwendungen bilden. Zudem sollen in dem neuen Zentrum für kreative Querdenker und Gestalter, nach dem Motto „Jede Idee ist willkommen: Unabhängig davon, ob sie im ersten Moment lösbar erscheint“, durch Kundenerwartungen notwendig gewordene, individuelle Veränderungsprozesse und nutzernahe Produktentwicklungen erarbeitet, Problemanalysen-, und Lösungen, Ablaufsimulationen, Trainingskonzepte, Workshops und Projektvorhaben in einem entspannten Umfeld realisiert werden. Darüber hinaus bietet das Greenhouse im „Fablab” (Fabrication Lab), in dem das Engineering und die Produktion der Zukunft prototypisch dargestellt werden, spannende Einblicke in einige moderne Technologien, wie 3D-Druck und Virtual Reality (VR). Claas- Entwickler arbeiten daran, diese für das Unternehmen nutzbar zu machen. „Wir wollten im Greenhouse eine Start-up Atmosphäre schaffen, in der es sich einerseits ungestört arbeiten lässt, die andererseits aber auch den Austausch untereinander fördert”, sagt Jennifer Kotula vom Digital Transformation Team.

In dem noch nicht offiziell eröffneten Greenhouse finden neben einmaligen Veranstaltungen bereits regelmäßige Workshops und langfristige Projekte statt. Zudem hat das weltweit agierende Landmaschinen-Unternehmen eine neue Stätte für Kreativität, interdisziplinäres Arbeiten und Netzwerkern geschaffen. Geprägt von Industriecharakter und Wohnzimmeratmosphäre können im „Green House“ nicht nur die Mitarbeiter von Claas sondern auch externen Unternehmen und Startups in kleinen Workshop- und Projektbereichen, einer Arena oder in einem großen Coworkingbereich, nach den Grundregeln des Mindset Design Thinking, innovative Konzeptideen entwickeln, praktische Erprobungen durchführen und vielleicht auch durch Verlassen von Fachgrenzen aus einem ersten Gedanken einen global innovativen Prototyp entstehen lassen. Und weil Kreativität und Flexibilität auch Bewegung und Abwechslung braucht, sind alle Workshopräume mit wenigen Stühlen und rollbaren Mobiliar ausstaffiert. Zudem möchte man nicht nur die Vernetzung verschiedener Claas- Abteilungen sondern auch den Austausch mit anderen Unternehmen fördern. So hat das Team des Digital Transformation Program bereits eine Kooperation mit der Founders Foundation der Bertelsmann Stiftung ins Leben gerufen, die Unternehmensgründer bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützt. „In unserem „Co-Working-Space” sollen sich viele Disziplinen begegnen”, erklärt Jennifer Kotula.