Besuch in der Harsewinkeler Sägemühle: Projekte voranbringen – „Generationen gemeinsam für die Zukunft“

Vor der Sägemühle Sägemühle Meier-Osthoff in Harsewinkel (v.l.): Martin Meierkord, Alfred Lendzian, Hermann Hecker (Außenwerkstatt), Regionalmanagerin Mareike Bußkamp, Günter Gerhard, Theo Streffing sowie Friedhelm Schmitz (Förderverein Sägemühle) tauschen sich über Projektidee und Umsetzung vor Ort an der Sägemühle Meier-Osthoff aus.

Wie führt man Kinder und Jugendliche an das Thema regenerative Energien und Handwerksberufe heran? Dazu hat sich der Förderverein Sägemühle Meier-Osthoff aus Harsewinkel, in Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Harsewinkel, ein spannendes Projekt überlegt. Auf dem Gelände der Sägemühle sollen Handwerksberufe und die Nutzung von erneuerbaren Energien vor allem Schülerinnen und Schülern in einem Schulungszentrum in Verbindung mit einem Energielehrpfad und praktischen „Anwenderstationen“ erfahrbar gemacht werden. Angeleitet werden sie durch die Handwerks-Rentner der Außenwerkstatt.

Als eine der ersten Stationen in ihrer neuen Tätigkeit besuchte die Regionalmanagerin der ‚Lokalen Aktionsgruppe GT 8‘ (LAG GT 8), Mareike Bußkamp die Sägemühle in Harsewinkel. Theo Streffing, Vorsitzender des Fördervereins, erläuterte in einem Rundgang die bereits durchgeführten Maßnahmen rund um die Sägemühle. Einen wesentlichen Fortschritt versprechen sich die Verantwortlichen des Fördervereins Sägemühle und der Außenwerkstatt von dem Bau des Schulungsraumes, in dem ‚Alt und Jung‘ zusammen lehren, lernen und arbeiten können. Erste Vorstellungen dazu konnten auf Papier angesehen und diskutiert werden. Mareike Bußkamp, studierte Umweltwissenschaftlerin, und der Harsewinkeler Wirtschaftsförderer Markus Wiegert waren sich angesichts des Projekttitels einig: „Generationen gemeinsam für die Zukunft – da ist der Name Programm, klasse.“

Die Regionalmanagerin erkannte bereits viele gute und förderfähige Elemente. Im Zuge ihres Besuchs gab sie zudem Anregungen zur Konkretisierung der Projektidee und nützliche Tipps zur Finanzierung des Projektes. Ziel ist es, mit dem Bau des Schulungszentrums spätestens im Sommer 2018 zu beginnen. Voraussetzung ist aber, das der erweiterte Vorstand der LAG GT 8 sich für das Projekt ausspricht und die Bezirksregierung Detmold es bewilligt. Die Gründung des Vereins LAG GT 8 war, wie auch die Einstellung einer entsprechenden Regionalmanagerin, Voraussetzung dafür, Fördermittel aus dem Landesprogramm ‘VITAL.NRW’ zu akquirieren. Durch das Programm soll das breite wirtschaftliche und bürgerschaftliche Engagement der ‘GT 8’-Region unterstützt, regionale Projekte und Strategien umgesetzt werden. Die Kosten für die Regionalmanagerin hat das Land bereits für die gesamte Förderperiode bis zum Jahr 2022 zugesagt.

Der Besuch der Sägemühle gibt den Auftakt zu einer Vielzahl von Besuchen, die die Regionalmanagerin in der nächsten Zeit absolvieren wird. Zunächst kommen 14 Projekte für die LAG GT 8 in Frage. Dahinter verbirgt sich ein gemeinnütziger Verein, der sich Anfang April dieses Jahrs gegründet hat, um soziale, ökologische und wirtschaftliche Projekte mithilfe von Landesmitteln umzusetzen. Das Einzugsgebiet der LAG GT 8 erstreckt sich über Borgholzhausen, Teile von Gütersloh, Halle (Westf.), Harsewinkel, Langenberg, Rietberg, Versmold und Werther (Westf.).