Weitgereiste Stimmungsmacher in Harsewinkel – Besucherscharen beim Oktoberfest

Die "Stockhiatla“ aus dem österreichischen Neuhaus sorgten am Freitagabend für eine ordentliche Oktoberfest-Sause.

Mit einem zünftigen “O zoapft is” wurde am Wochenende mit dem 15.Harsewinkeler Oktoberfest auf Kraggenstoffers Wiese, gegenüber des „Jägerhof“ gefeiert. Nach einem gelungenen Auftakt mit rund 1.100 Besuchern am Freitagabend war die von Frank Johannsmann und Werner Herbrink veranstaltete Bayern-Sause auch am Samstag und Sonntag Anziehungspunkt Nummer 1 in der Region. So haben am Samstag mehr als 1.500, überwiegend junge, Besucher das inzwischen weit über Harsewinkel hinaus bekannte Oktoberfest zu einem Partyrausch der Extraklasse gemacht. Zwischen bayrischen Spezialitäten und jeder Menge Gaudi und Gassenhauern ging es in den Zelten, im Stile der weiß-blauen Gemütlichkeit, drei Tage ordentlich rund. Dabei wurde deutlich, das das Harsewinkeler Oktoberfest mit dem Münchener Original locker mithalten kann. Haxen, Bier in Maßkrügen, Lederhosen, Dirndl und jede Menge musikalische Alpenkracher bestimmen drei Veranstaltungstage das muntere Treiben in und um das geschmückte Festzelt. Während am Freitag die Musiker der “Stockhiatla“ aus dem österreichischen Neuhaus für ausgelassene Stimmung sorgten, standen am Samstag die heimischen “Homebrass” sowie “Die Elchos“ aus Kärnten im Fokus der feierwütigen Besuchermassen. 

Eine schöne Bereicherung bildete die alte Feldmann-Raupe auf dem Festgelände. Zahlreiche Paare und Nostalgie-Fans drehten ihre Runden in der historischen Raupenbahn von Dirk Lotte, die 1947 in der Lokomotivenfabrikation Dortmund auf Bestellung seiner Großmutter Alma Feldmann gebaut wurde.