Theodor-Suer-Preis an engagierten Flüchtlingshelfer verliehen – Manfred Lindahl erfährt würdevolle Ehrung

Der 17. Theodor-Suer-Preis-Empfänger und seine Gratulanten. Vo.li. Ralf Dräger, Manuela Lindahl, Manfred Lindahl, Sonja Bolte, Sabine Amsbeck-Dopheide, Renate Müterthies, Theo Suer jun. und Pfarrer Martin Liebschwager.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ist Manfred Lindahl (71) aus Harsewinkel am Samstagvormittag der Theodor-Suer-Preis verliehen worden. Zahlreiche Wegbegleiter, Familienmitglieder, Freunde, SPD-Mitglieder sowie Sabine Amsbeck-Dopheide als Bürgermeisterin haben der feierlichen Übergabe des 17. Theodor-Suer-Preises  „Zum Emstal- Bei Edge“ einen würdigen Rahmen verliehen. Ralf Dräger als SPD-Ortsvereinsvorsitzender freute sich über die Anteilnahme und betonte das riesige ehrenamtliche Engagement des Geehrten, der sich seit zwei Jahren ehrenamtlich um Flüchtlinge in Harsewinkel kümmert.

„Als die ersten Flüchtlinge in Harsewinkel ankamen, stellte sich die Zivilbevölkerung der Herausforderung. Du warst einer von davon. Und du machst kein großes Gewese daraus, denn zu helfen ist für dich selbstverständlich“, so Laudator Martin Liebschwager, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Harsewinkel. Manfred Lindahl, seit 47 Jahren mit seiner Ehefrau Manuela Lindahl verheiratet, ist Vater von zwei Töchtern und hat fünf Enkel. Über den Theodor-Suer-Preis, mit dem die SPD Harsewinkel alljährlich das außerordentliche Engagement im Ehrenamt honoriert, freute er sich riesig. Ralf Dräger dankte Renate Müterthies und Sonja Bolte als Vertreter der SPD Harsewinkel, die sich um die Organisation der Verleihung gekümmert haben.

Der Theodor-Suer-Preis wird seit dem Jahr 2001 jährlich an Personen verliehen, die sich mit besonderem, persönlichem Einsatz ehrenamtlich in Harsewinkel, Marienfeld und Greffen engagieren. Theodor Suer war seit 1948 im Rat der Stadt Harsewinkel und seit 1951 Mitglied im SPD-Ortsverein. Im April 2000 verstarb der sozial hoch engagierte Bundesverdienstkreuzträger und ehemalige stellvertretende Bürgermeister von Harsewinkel im Alter von 86 Jahren. Er stiftete den Preis, um auserwählten, für das Gemeinwohl arbeitende Bürgern in Harsewinkel, Greffen und Marienfeld zu danken und gleichzeitig ihr Engagement öffentlich zu würdigen.