Klassisches Konzert mit Thomas Beckmann und Kayoko Matsushita-Beckmann – 5. ökumenische Stadtkirchentag eröffnet

Thomas Beckmann war im Rahmen des 5. ökumenischen Stadtkirchentag live zu erleben.

Einen nicht nur für Freunde der klassischen Musik absoluten Hörgenuss boten Thomas Beckmann und Kayoko Matsushita-Beckmann bei ihrem Gastspiel in der St.-Paulus-Kirche. Die Eröffnung des umfangreichen Programms zum 5. ökumenischen Stadtkirchentag nannte Ludger Ströker zur Begrüßung der relativ vielen Zuhörer „eine ganz besondere Musik zu einem besonderen Anliegen“.

Der vielfach ausgezeichnete Cellist Thomas Beckmann wollte bei diesem außergewöhnlichen Konzert allerdings gar nicht im Mittelpunkt stehen, vielmehr sollte das ungeteilte Interesse seiner Ehefrau Kayoko Matsushita-Beckmann am Flügel gelten. Musikalisch unterstützt wurde das Paar von dem schon recht bekannten Mädchenchor der Abteikirche Marienfeld, unter Leitung von Elisabeth Schnippe, und der Begleitung von Winfried Klasmann am Klavier. Die 17 jungen Sängerinnen trugen die Stücke „Jubilate Deo“ – „Wäre Gesanges voll unser Mund“ und „Cantate Domino“ vor.

Anschließend betrat das Düsseldorfer Duo den Altarraum und präsentierte sein beeindruckendes, etwas verändertes Musikprogramm, wie Thomas Beckmann erklärte. Zunächst spielten die beiden „Der Schwan“ aus der Suite „Karneval der Tiere“ des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns und Peter Tschaikowskis „Valse sentimentale“. Später stellten sie beeindruckendes und weltweit anerkanntes musikalisches Können bei Bachs längeren Suiten für Klavier solo und Violoncello solo nachhaltig unter Beweis. Für Freunde der klassischen Musik ein absoluter Genuss.

Der ökumenische Stadtkirchentag steht unter dem Motto „Kannste glauben“- „Musste wissen“, fügte Ludger Ströker mit Hinweis auf das von Thomas Beckmann 1996 entwickelte bundesweite Projekt „Gemeinsam gegen Kälte“ zugunsten obdachloser Menschen hinzu. Für diese Bewegung für Hilfsbedürftige verzichteten die Musiker auf ihre Gage und baten um eine Spende.

Text und Foto H. Krawuttke