Harsewinkeler Kultur- und Bildungsverein präsentiert bunten Mix der Unterhaltung- Kulturelle Präsente für die Spielzeit 17/18

Sie stellten das neue KuBi-Progamm vor. Vo.li: Heinz Petermann, Barbara Petschik, Heinrich Schlautmann, Frido Jacobs, Anne Wahrendorff und Ralf Martin Prattke freuen sich auf möglichst viele Besucher.

 

Der Harsewinkeler Kultur-und Bildungsverein „KuBi“ lässt es in Sachen Kultur, Comedy und anspruchsvoller Musik ab September wieder so richtig krachen. Für das neue Programm haben die Verantwortlichen des im Dezember 1985, aus einer Initiative für ein Bürgerzentrum, entstanden Vereines einmal mehr äußerst interessante Künstler verpflichten können. Insgesamt sind bis April 2018 acht tolle Live-Programme vorgeplant.

In der Reihe des „Abends der feinen Künste“ wird diesmal der Programmpunkt „Heimaturlaub – zurück in Ostwestfalen“ präsentiert. Am 20. Januar, 19 Uhr, treten dabei der Bielefelder Kabarettisten Ingo Börchers und seine Frau Daniela Brune, in der Rolle als Hilde Brunswick, gemeinsam mit Wiglaf Droste, Dagmar Schönleber und Sebastian Krämer im Saal des Hotel-Restaurant „Poppenborg“ in Harsewinkel auf. Alle Beteiligten haben eine ostwestfälische Vergangenheit, denn sie sind in der Region geboren. Bei der Vorstellung des „Kubi-Jahreskalenders“ nannte es Vorstandsmitglied Heinrich Schlautmann eine „glückliche Fügung“, die Künstler unter einen Hut bekommen zu haben. Allerdings gestaltete sich die Überzeugungsarbeit beim dem in Herford geborenen „satirischen Polemiker“ Wiglaf Droste offenbar nicht ganz leicht. Den Saal „Poppenborg“ habe man für diesen Abend wegen „seiner besonderen Atmosphäre“ auserkoren. In der Pause serviert Chefkoch Heinz Poppenborg, auf Vorbestellung, Salat mit Hähnchenbrust oder Ziegenkäse.

Nach den Schilderungen der fünf Vorstandsmitglieder, die zu Jahresbeginn auf der „Internationalen Kulturbörse“ in Freiburg mehrere, noch relativ unbekannte, Künstler gesehen und engagiert haben, scheinen auch die weiteren Programmpunkte derart interessant zu sein, das sie sich möglicherweise als echte und damit in jedem Fall besuchenswerte Highlights entpuppen. „Wir können stolz sein, Kabarett zu zeigen, das sich auf nationaler, möglicherweise auch auf internationaler, Ebene messen kann“, so KuBi-Vorstandsmitglied Frido Jacobs

Eröffnet wird das KuBi-Jahr mit dem bekannten Harsewinkeler Pianisten, Komponisten und Improvisator Tobias Schößler. Unter dem Titel „KuBi KlangVoll“, woraus sich nach Wunsch der Programmgestalter auch gerne eine lockere Reihe entwickeln darf, treten am 23. September, 20 Uhr, der heimische Musiker Tobias Schössler, der Essener Saxophonist und Klarinettist Florian Walter und der Freiburger Schlagzeuger Klaus Wallmeier im Harsewinkeler Heimathaus auf. Ihre Kompositionen bezeichnete die bekannte deutsche Tagezeitung FAZ als „Faszinierende Hybrid-Spiele“.

Weiterhin finden sich im neuen KuBi-Kalender auch teils „skurrile“ und „absurde“ Gastspiele, die man sich auf keinen Fall entgegen lassen sollte. So präsentiert am 13. Oktober, ab 20 Uhr im Heimathaus, der mehrfach, unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis, ausgezeichnete Matthias Brodowy sein neues Programm „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“. Der selbst ernannte „Vertreter gehobenen Blödsinns“ bietet politisches Kabarett mit klarer Kante und musikalischer Note. Eric Lehmann als „Uwe Wallisch – Der Frauenversteher“ ist am 12. November, ab 19 Uhr, im Heimathaus live zu erleben. Der Kabarettist gibt mit seinen Figuren Antworten auf Fragen, die erst noch formuliert werden müssen. Stefan Danziger beschließt das Jahr am 10. Dezember, ab 19 Uhr im Heimathaus, mit „Was machen Sie eigentlich tagsüber?“ Der in der ehemaligen DDR geborene Comedian beleuchtet in seinem Programm charmant kulturelle Widersprüche und Absurditäten des Alltags.

„Schreit der Fuchs frühmorgens im Hühnerstall „Raus aus den Federn“, handelt es sich mit Sicherheit um das Solopgramm „Fuchs-Treff, nix für Hasenfüße“ von Josef Brustmann, der am 17.Februar ab 20 Uhr im Heimathaus auftreten wird. Comedy von und mit Don Clarke steht am 18.März 2018, ab 19 Uhr im Heimathaus, unter dem Motto „SexundSechzig“ auf dem Programm. Am 15. April 2018 werden Robert Blöchl und Roland Penzinger, zusammengenommen „BlöZinger“, ab 19 Uhr im Heimathaus eine echte Gefahr für untrainierte Zwerchfelle sein. In ihrem nunmehr siebten Programm „ERiCH“ thematisieren sie Absurdes, Typisches und Untypisches aus dem Mikro-Biotop Familie.

Karten für alle Veranstaltungen des Kultur- und Bildungsvereins gibt es ab sofort im Bürgerbüro ( Rathaus) und der Buchhandlung Jürgensmeier.

Text u. Foto : H. Krawuttke