Niederländische “Jazz Connection” zu Gast im ostwestfälischen Farmhouse Jazzclub – Stillsitzen fast ausgeschlossen

Die gut gekleideten "Gute-Laune"-Musiker der „Jazz Connection“ aus dem niederländischen Breda stellten am Wochenende im Farmhouse Jazzclub ihre musikalische Vielseitigkeit unter Beweis und begeisterten mit ihrer lockeren Art die Zuhörer

Sechs erstklassige Musiker in weißen Nadelstreifenanzügen und Hochglanz polierten, schwarz-weißen Swingschuhen, jede Menge Jive, Swing,  Boogie Jazz, Blues und ein gut gelauntes Publikum bildeten am Samstag und Sonntag die Garanten für den gelungenen Auftritt der „Jazz Connection“ aus dem niederländischen Breda. Nach ihrem ersten Besuch im Mai 2010 und einem erneuten Konzert im Juni 2012 waren sie jetzt zum dritten Mal im Farmhouse Jazzclub zu Gast. Und wieder haben die niederländischen Gentlemen mit ihrem überaus lebendigen Jazzfeuerwerk für strahlende Gesichter und gut gelaunte Besuchermassen gesorgt. Nicht verwunderlich, denn ihr herrlich swingender Mix aus Jive, Rhythm `n` Blues der 40er Jahre, Mambo der 50er, Hard Bop der 60er und Swing der bekannten Jazz-, Swing- und Jive-Giganten Louis Armstrong, Louis Prima und Louis Jordan ging durch die überaus professionell erzeugte rhythmische Power direkt in die Beine. Einige Gäste gaben sich deshalb auch dem Tanz hin. Andere mochten es weniger bewegungsintensiv und bevorzugten deshalb, durch rhythmisches Mitklatschen, eher die Handarbeit. So swingte eben jeder, egal ob eingefleischte Jazzfans oder Jazzneulinge, ob auf den Bänken des Farmhouse oder auf mitgebrachten Faltsesseln, auf seine Art.

Zu verdanken war das tolle Jazzfest Jurgen Feskens (Trompete, Flügelhorn und Gesang), Peter van Steen an der  Posaune, Bandleader Rob Henneveld an Alt-, Tenorsaxophon und Klarinette, Bart Maassen am Piano, Bart Wouters (Kontrabass und Gesang) und Ad Hoendervangers am Schlagzeug.  Auf  ihrem Repertoire standen bekannte Songs, wie “Everybody get together“ „That´s Amore“,  „Basin Street Blues“, „Good morning Judge“, „Jump Jive an Wail“ und „Nighttrain“.

Dabei war nicht nur das gemeinsame Spiel der Musiker professionell, auch verschiedene Soloeinlage und ein geballter Bläsersatz bescherten die fröhlichen Powerjazzer ihren Gästen. Kaum waren die ersten flotten Akkorde erklungen, wippte und klatschte das Publikum, überwiegend der Altersklasse 40 plus, vor der Bühne sitzend ausgelassen den Rhythmus mit. Dementsprechend anerkennend und lautstark waren auch die entgegengebrachten Wertschätzungen.
Seit Bandgründung 1990 in „Jazzy hometown Breda“ haben sich die „Jazz Connection“ schnell Geheimtipp herumgesprochen. So haben Auftritte auf großen Festivals und Clubs in der Heimat, Belgien, England, Deutschland, Dänemark, Norwegen, Polen und sogar in Asien die Band weit über die holländischen Grenzen bekannt gemacht.