Mobile Defibrillatoren spendiert- Volksbank im Ostmünsterland rüstet für den Ernstfall auf

Die großzügige Spende der Volksbank im Ostmünsterland wurde am Donnerstag von Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide, Volksbank-Vorstand Meinhard Deppe und Marketingleiterin Tanja Holtkötter in Harsewinkel vorgestellt.

Der so genannte “plötzliche Herztod” stellt die Todesursache Nummer 1 in der westlichen Welt dar. Alleine in Deutschland sterben jährlich weit über 100.000 Menschen außerhalb von Krankenhäusern an einem plötzlichen Versagen der Herzfunktion. Daher hat die Volksbank im Ostmünsterland ihre sieben Geschäftsstellen in Beelen, Clarholz, Greffen, Harsewinkel, Lette und Marienfeld mit jeweils einem automatisierten externen Defibrillator (AED) ausgestattet. Alle Geräte, in entsprechenden Wandkasten untergebracht und jederzeit mobil einsetzbar, sind an der Außenfassade in der Nähe des jeweiligen Einganges zum SB-Foyer angebracht.

Ein automatisierter externer Defibrillator, auch Laiendefibrillator genannt, ist ein medizinisches Gerät zur Behandlung von defibrillierbaren Herzrhythmusstörungen durch Abgabe von Stromstößen. Im Gegensatz zu Defibrillatoren aus dem Rettungsdienst oder Kliniken sind AEDs wegen ihrer Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelfer geeignet. Nach dem Anlegen der Klebeelektroden an einem Betroffenen analysiert eine Software im AED den Herzrhythmus. Wird von dem Gerät ein nicht schockbarer Rhythmus erkannt oder liegen die Messwerte unter den gerätespezifischen Asystoliegrenzen, wird die Defibrillation nicht freigegeben.

Die Standorte der Defibrillatoren sind bei der Volksbank Greffen, Hauptstr. 30, der Volksbank Harsewinkel, Gütersloher Str. 21, der SB-Filiale in Harsewinkel im Tecklenburger Weg 22 sowie bei der Volksbank Marienfeld in der Adenauerstr. 2.