Greffener Agilitysportler qualifizieren sich für Deutsche Meisterschaft

Sie hatten am Wochenende beim Agility-OWL-Cup die Nase vorn. Vo.li.: Dana Nährig, Nathalie Korte, Petra Grothues, Maren Vogt, Johannes Becker, Petra Flügge, Vivien Withot

Einen schönen wie unerwarteten Erfolg erreichten die Agility-Sportler der Hundefreunde Greffen am Wochenende beim OWL-Cup in Bielefeld. Nach 2011 qualifizierten sie sich erneut für eine Teilnahme an der Endrunde der deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Agility. Bei diesem aus England stammenden Hundesport kommt es auf sehr genaue Kommunikation zwischen Mensch und Hund an, damit das Tier möglich fehlerfrei einen mit Tunneln, Sprunghürden, Wippen und Slalomstangen ausstaffierten Hindernissparcour in einer vorgegebenen Zeit durchläuft.

Insgesamt 14 Mannschaften aus Ostwestfalen kämpften bei drei Qualifikationsturnieren um den OWL-Cup, denn die ersten drei Plätze in der Gesamtwertung berechtigen zur Finalteilnahme. Die mit drei erfahrenen und vier relativ jungen Hunden angetretenen Greffener hatten sich im Vorfeld lediglich einen einstelligen Tabellenplatz zum Ziel gesetzt. Nachdem es aber beim ersten Turnier schon zu Platz drei reichte, wuchs der Wunsch nach mehr. Nach dem zweiten Turnier stand sie schon auf Platz vier und hatte die Hundenase fast in der Finalrunde.

Beim gestrigen Abschlussturnier in Bielefeld konnten sie in den ersten beiden Runden den Platz halten, beim abschließenden Jumping patzten die bisherigen Tabellenführer aus Hiddenhausen und rutschten damit auf Platz sieben ab. Die Greffener Agilitysportler zeigten sich nervenstark und schafften in der letzten Runde den nie erwarteten Sprung auf den Finalplatz. Die Endrunde um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Agility findet am ersten Septemberwochenende glücklicherweise im nicht zu weit entfernten Lindhorst/Niedersachsen statt.