Heimatverdienstorden für Otto Sewerin

Allen Grund zur Freude hatte während des Marienfelder Schützenfestes am Sonntag auch Otto Sewerin. Ihm wurde nämlich, in Anerkennung und Würdigung ihrer jahrelangen ehrenamtlichen Verdienste zum Wohle des Heimatvereines und der Marienfelder Bürger, der große Heimatverdienstorden verliehen. 1990 mit seiner Frau Monika und den drei Töchtern Simone, Verena und Silke nach Marienfeld gezogen, wurde Otto Sewerin 1993 Mitglied im Pfarrgemeinderat. „12 Jahre hat er mit seinen Mitstreiterin das Leben der Pfarrgemeinde mitgestaltet, acht Jahre davon als Vorsitzender. In der Kirche ist er auch seit einigen Jahren als Kommunionshelfer aktiv“, listete die zweite Vorsitzende des Heimatvereines, Christa Warnholz die Verdienste des Geehrten auf. 1997 trat Otto Sewerin dem Offizierkorps bei und diente sich bis zum Major hoch. 1990 war er Mitbegründer des Heimatmuseums Marienfeld, dem er seitdem als Vorsitzender vorsteht. Sein ganzer Stolz ist die Erbauung der Schmiede und des Museumsbackhauses“, so Christa Wanrholz. Wann immer es gelte, etwas in Marienfeld zu bewegen, ist Otto Sewerin mit Mercedes und Anhänger zur Stelle, betonte die Vizevorsitzende schmunzelnd.

Zum Heimat- und Schützenfest 1963 stiftete der Vorstand des Marienfelder Heimatverein den „Verdienstorden des Heimatvereins Marienfeld“; heute „Großer Heimatverdienstorden“, genannt.

Gemäß Stiftungsurkunde kann er – außer im Stiftungsjahr – nur einmal jährlich verliehen werden und ehrt Personen, „die sich in hervorragender Weise für die Belange der Heimat eingesetzt haben“. Im ersten Jahr wurden der Pfarrer Aloys Holländer, Generalfeldmarschall Ludwig Bornhorst, Harsewinkels Amtsdirektor August Haverkamp und der spätere Ehrenvorsitzende Bernhard Fechtelkord ausgezeichnet.

Bild und Text: Gabriele Grund

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