Autorenlesung Klaus- Peter Wolf Klosterpforte Marienfeld

Identitätsraub, Lügen und viele Verdachtsmomente- Krimilesung mit Bestsellerautor und rekordmäßigen 250 Besuchern in Marienfeld.

Wenn Maurer Peter Autogramme geben muss, mutmaßlich Tankstellenräuber mit dem Polizeichef Sandkringel essen und George Clooney nicht mal für eine Nebenrolle gebucht wird, weil er nicht mit der Maurerkelle umgehen kann, dann sind das keine wilden Phantasien, sondern Erlebnisse des Bestsellerautor Klaus-Peter Wolf, der am Montag mal wieder in Marienfeld zu Besuch war.

Bei seiner insgesamt fünften Autorenlesung, kam er nicht nur dem Wunsch von Andrea Wiedenlübbert nach, die sich mit dieser Lesung aus ihrer Funktion als Büchereileiterin verabschiedet, Klaus-Peter Wolf plauderte auch völlig zwanglos über seine Erlebnisse am Filmset, seine Startschwierigkeiten als freischaffender Buchautor und Hintergründe zu seinen Schriftwerken. Und weil beim Kartenverkauf im Oktober innerhalb von zwei Tagen rekordmäßige 250 Eintrittskarten verkauft waren, fand die mehr als zweistündige Autorenlesung diesmal nicht wie gewohnt im Pfarrheim sondern auf der Tenne der Klosterpforte statt.

Neben Passagen aus „Ostfriesen-Tod“, mit der markanten Silhouette des Langeooger Wasserturms vor der untergehenden Sonne auf dem Buchdeckel, gab Klaus-Peter Wolf auch kleine Einblicke in sein neuste Buchwerk „Totenstille im Watt“, das allerdings erst am 22.Juni offiziell vorgestellt wird. Sicherlich mit Hochspannung erwartet wird am 8. Februar 2018 auch der 12. Band „Ostfriesenfluch“, in dem Klaus-Peter Wolf über einen grausigen Mord an einer jungen Mutter und über die Ermittlungsarbeit von Kommissarin Ann-Kathrin Klassen, Hauptfigur seiner Ostfriesenkrimireihe, schreibt.

Es ist seine überaus charmante Art, ein herzliches Lachen und seine schriftstellerische Begabung, Leser mit auf eine besondere Krimireise mitzunehmen, die von menschlichen Abgründen und aufklärende Polizeiarbeit in Ostfriesland erzählt. Dabei wurde erneut deutlich, das der lebenslustige Schriftsteller eine sichere Bank ist. Nicht nur für seinen Verlag, der inzwischen Millionen Bücher des Hannoveraners verkauft hat sondern auch für Buchhändler und Büchereien, die sich bei allen Lesungen mit Klaus-Peter Wolf sicher sein können, ein volles Haus zu haben.

Bild und Text: Gabriele Grund

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