Dank an Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt- Einsatzkräfte sorgten während der Karnevalstage für Sicherheit und schnelle Hilfe in Harsewinkel

Großer Dank gilt diesen engagierten Einsatzkräften vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und des Malteser Hilfsdienstes. Sie haben in vielen Stunden das große Karnevalsspektakel in Harsewinkel abgesichert.

Damit am Sonntag  mehr als 15.000 Besucher und 1.200 Umzugsaktive, verteilt auf 46 Mottowagen und Fußgruppen, unbeschwert beim Harsewinkeler Straßenkarneval feiern konnten, haben Vertreter von Polizei, Feuerwehr, Stadtverwaltung, Ordnungsamt und Veranstalter lange im Vorfeld umfangreiche Sicherheitsleitlinien und Notfallpläne für diese Großveranstaltung vereinbart. Dazu gehörten unteranderem die Fahrzeugsperren an neuralgischen Punkten.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass alles gut verlaufen ist. Wir hatten für den Umzug extra die Sonne eingeladen, die punktuell auch erschienen ist. Dennoch hätten wir uns etwas Zuschauer gewünscht, denn die Beteiligung war in diesem Jahr gefühlt was schwächer“, so Zugmarschall Detlef Stieg. Große Anerkennung zollte er auch den kreativen Fußgruppen und Wagenbauern, die aktuelle und lokale Themen mit viel Kreativität und in aufwendiger Eigenleistung umgesetzt haben. „Es war nicht nur eine gute Mischung der Themen zu sehen, sondern die Beteiligten sorgten auch für regen Kontakt zu den Besuchern“. Dank zollte er zudem den Musikkapellen, die durch ihr musikalisches Engagement zum Erfolg des Harsewinkeler Karnevalsumzug beigetragen haben. Viele Jecken sind auch nach dem zweiten Durchgang des Umzuges noch geblieben, um auf dem „Alten Markt“ beim Landeier-Konzert weiter zu feiern.

Anerkennung gab es auch von Seiten der Polizei. In ihrem Bericht war zu lesen, dass der Umzug  ohne größere Störungen und Probleme verlief. Auch die anschließenden Feierlichkeiten verliefen weitestgehend störungsfrei. Gegen zwei stark alkoholisierte Personen wurden Platzverweise ausgesprochen. Da sie den polizeilichen Anweisungen nicht folgten, wurden die zwei Karnevalisten zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Desweiteren wurde eine Anzeige wegen Körperverletzungen aufgenommen.

Ein großes Lob, verbunden mit viel Anerkennung, zollte auch Gesamteinsatzleiter Reinhold Mann, Geschäftsführer des DRK Harsewinkel neben den Besuchern auch den insgesamt 55 Einsatzkräften aus den DRK-Ortsverbänden Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Rheda- Wiedenbrück, Verl, Schloss Holte-Stukenbrock, Rietberg und Bielefeld-Zentrum sowie dem Malteser Hilfsdienst (MHD) Gütersloh sowie dem leitenden Notarzt Dr. Lobo Johnsdorf aus Bielefeld. „Insgesamt haben sich die Besucher sehr vorbildlich verhalten“, so Reinhold Mann. Von 1018 Einsatzstunden seit Freitag entfielen 780 Stunden allein auf den Sonntag. Zudem waren die Kräfte am Sonntag bei 18 Hilfeleistungen, davon fünf Transporte ins Krankenhaus. Sein Dank richtete Reinhold Mann an alle Rettungsdienstlern, die das große Karnevalsspektakel seit Donnerstag im Hintergrund in vielen Tages- und Nachtstunden abgesichert haben.