Feiern mit Freunden unter freiem Himmel : Tolles Ponderosa-Festival mit starker Harsewinkeler Bandbeteiligung gefeiert.

Die Harsewinkeler Bigband "Homebrass" eröffnete am Freitag das einst legendäre Ponderosa-Festival, das am Wochenende im großen Stil eine Wiederbelebung erfuhr.

Ein überaus gelungenes Ponderosa-Festival hat von Freitag bis Sonntag, auf der Wiese, neben einem Hühnerstall, von Dietrich und Elke Keller am Settelweg, an der Ortsgrenze von Harsewinkel und Kölkebeck, nicht nur für eine beeindruckend-starke lokale Bandbeteiligung gesorgt sondern im Stiles eines Klassentreffens auch für viele freundschaftliche Harmonien. Insgesamt 16 Bands und einige hundert Besucher prägten die drei von einem familiären Charme erfüllten Konzerttage, die einen hörenswerten, festivalgelungenen Genremix aufboten. Und das mit Musikern, Veranstaltern, Helfern und Besuchern, die sich mitunter schon lange vor den Anfängen der 1991 offiziell erfolgten „Ponderosa“- Vereinsgründung kennen.

Strenge Einlasskontrollen, Scharen von Sicherheitsmitarbeitern, eingezäunte Festivalgelände oder quergestellte LKW als mobile Antiterrorsperren suchte man beim Ponderosa-Festival vergeblich. Stattdessen gab es bei dem herrlich zwanglosen und unkomplizierten Open-Air- Musik- und Begegnungsspektakel ein entspanntes Zusammenkommen und Wiedersehen. Herrlich befreiend, denn statt düsterer Terrorgedanken und Alltagsorgen regierten Floating-Ball-Spiele, lange Campingnächte bei lauen Sommertemperaturen und jeder Menge gute Musik das von Michael Grohe und Frank Sperber zum zweiten Mal „wiederbelebte“ Ponderosa-Festivals.

Bemerkenswert auch das hörenswert- musikalische und gesangliche Potential rund um lokale, unverwechselbare Künstlerpersönlichkeiten, die im deutsch und englischsprachigen Rock- und Pop genauso überzeugten wie mit Balladen und Rock´n Roll. Ob die Harsewinkler Big Band „Homebrass“, die als Vorband der „Dizzy Dudes“, um Sänger Ole Sperber, Maik Trossehl am Kontrabass, Michael Tucker am Schlagzeug und Gregor Zimmermann am E-Piano aus Gütersloh und Harsewinkel, den Festivalreigen am Freitag eröffneten, Aram Koshgerian, ein Singer-Songwriter aus dem syrischen Damaskus, der seit 2016 in Harsewinkel lebt, die in 2013 gegründete, ehemalige Musikschulband „Second Order“ aus Harsewinkel, die Rock-Coverband „Dead Flower“ aus Harsewinkel, „Phätte Zeiten“, eine junge Band um den Harsewinkeler Sänger Philipp Göhring, „Renas Accoustic Trio“, bestehend aus Renate Brökamp, Jürgen Homeyer und Rainer Homeyer aus Harsewinkel, „2Boys1Pub“ aus Herzebrock-Clarholz, „Groovemax“, unteranderem mit Musikern aus Harsewinkel, die „Rocking Rabbits“,ebenfalls aus Harsewinkel, „Elvis & The Hipshooters“ aus Paderborn, die Reggae-Formation „Upright“ featuring „White Coffe“ aus Bielefelder-Herford sowie das aus Lennard Heidjann und Niklas Wittig bestehende Duo „Matagalpa“ aus Hannover und Harsewinkel und natürlich Frank Sperber als „Frankie Oldmann“, der die Harsewinkeler Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide als Background-Sängerin gewinnen konnte, beim Ponderosa-Festival war über viele Stunden musikalisches Vollgas angesagt, was die feierwütigen Besucher stets mit anerkennenden Beifall belohnten. Festivalschlusspunkt setzen am Sonntag die zwei Urgesteine der lokalen Musikgeschichte „Pete & Friends“ und „Ansgar Specht & Band“ aus Harsewinkel.